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Karsten Mewes

Bariton

Karsten Mewes, Bariton 

© Foto Christine Frei

Karsten Mewes ging vom Studium an der HfM Hanns Eisler 1985 an das Hans Otto Theater Potsdam und begann gleichzeitig als Gast seine Arbeit an der Deutschen Staatsoper und der Komischen Oper Berlin. Ab 1988 war er im Ensemble der Deutschen Staatsoper Berlin, ab 1994 arbeitete er freischaffend. 2003/04 war er am Staatstheater Kassel engagiert und gab dort sein Debüt als Rigoletto. 2004/05 wechselt er an das Staatstheater Mainz, gab dort den Titelhelden im "Fliegenden Holländer" und erneut den Rigoletto in der Inszenierung von Arleaut.


Er sang fast alle lyrischen Partien von Silvio, Papageno, Graf und Figaro bis hin zum Fluth und im italienischen Fach von Marcello, Lescaut, Posa, Ford, Jago, Macbeth, Scarpia bis zum Rigoletto. Seine Karriere als Wagner- Sänger begann er mit dem Melot in „Tristan und Isolde", Klingsor in „Parsifal" und der Titelfigur im „Fliegenden Holländer". Es folgte der Alberich in der „Rheingold"- Inszenierung von Christian Pöppelreiter in Saarbrücken, der ganze Ring als Alberich in der Martin Schüler- Inszenierung in Mannheim und schließlich der Wotan in „Die Walküre" in der Inszenierung von Hans-Peter Lehmann in Trier sowie Wotan und Wanderer im gesamten Ring der Mannheimer Martin Schüler- Inszenierung. 2010 gab er dort auch sein Rollendebüt als Hans Sachs in „Die Meistersinger von Nürnberg" in der Inszenierung von Jens-Daniel Herzog. Karsten Mewes bewahrte sich seine Liebe zum Lied und Konzert als wichtigen Bestandteil seiner Gesangskultur.


Er versteht es, die Interpretation der Werke von Schubert, Schumann, Brahms, Mahler und vor allem der Kantaten von Bach mit den Aufgaben der Opernbühne zu vereinbaren. Gastspiele im Konzert- und Oratoriengesang wie "carmina burana" von Orff (Madrid/ Tel Aviv), die h-Moll Messe von Bach (Madrid), die VIII. Sinfonie von Mahler (Graz und Peking), oder die IX. Sinfonie von Beethoven führten ihn bis Griechenland, Japan und Australien.


Er arbeitete mit Regisseuren wie Christoph Schlingensief, Harry Kupfer, Ehrhard Fischer, August Everding, Christine Mielitz, Jonathan Miller und Andreas Homoki zusammen. Mit Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Sir Collin Davis, Prof. Reuter, Daniel Barenboim, Fabio Luisi, Simone Young, Donald Runnicles, Friedemann Layer, Constantin Trinks, Karl-Heinz Steffens und Dan Ettinger konnte er in Konzert und Oper zusammen arbeiten.

Christoph Schlingensief holte ihn 2007 für seine „Parsifal"- Inszenierung als Klingsor nach Bayreuth. Seit 2008 ist er festes Mitglied am Nationaltheater Mannheim, wo er nicht nur Wagner singt, sondern auch als Jochanaan, Barak, Scarpia, Simone Boccanegra, Macbeth, Renato, Jago, Falstaff, Tonio, Alfio und Kaspar zu hören ist. Den Kezal und Pizarro hat er gerade in Wien an der Volksoper unter Julia Jones singen können. 2015 wird er in Mannheim als Mephistopheles in "La Damnation de Faust" von Berlioz zu hören sein.

 

www.karsten-mewes.de